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Standpunkte Münchner Forum - Klimaschutz

Stoppt das Artensterben! Von BN und LBV

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Landesanwaltschaft Bayern / Urteile

Termine:

15.10.19 um 19:00: Info-Veranstaltung der BI Lebenswertes Berg am Laim im Kulturzentrum Trudering, Wasserburger Landstrasse 32

17.10.19 um 19:00: Wachstumsstadt München – wie geht’s weiter? Zielkonflikte zwischen Wachstum und Klimaschutz; im Vorhölzer Forum in der Technischen Universität München, Arcisstr. 21 (5.OG)

23.10.19 um 19:00: Podiumsgespräch mit Stadtbauräting Fr. Prof. Dr. (I) Merk im Bayr. Schnitzel & Hendlhaus, Limesstr. 63, Aubing

xx.10.19 um 19:00: Gartenstadt-Treffen im Schneider Bräuhaus, Tal 7, Erster Stock, Fuxnstubn

Petitionen:

STOPPT DIE ZERSTÖRUNG DES EGGARTENS

Bürgerbegehren Grünflächen erhalten

Online-Petition: Rettet unsere Bäume!

 

GG Art 14 (2):
Eigentum verpflichtet.
Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Bay. Verf. Art 161 (2):
Steigerungen des Bodenwertes, die ohne besonderen
Arbeits- oder Kapitalaufwand des Eigentümers entstehen,
sind für die Allgemeinheit nutzbar zu machen.

BauGB § 34 (1):
" ... zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt...; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden."

BauGB § 172 (1) Nr. 1:
„Die Gemeinde kann in einem Bebauungsplan oder durch eine sonstige Satzung Gebiete bezeichnen, in denen...
zur Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Gebiets...der Rückbau, die Änderung oder die Nutzungsänderung baulicher Anlagen der Genehmigung bedürfen.“

BayBO Art. 81:
„(1) Die Gemeinden können durch Satzung im eigenen Wirkungskreis örtliche Bauvorschriften erlassen
1. über besondere Anforderungen an die äußere Gestaltung baulicher Anlagen zur Erhaltung und Gestaltung von Ortsbildern, ..."

 

Die Wachstumslüge: Wer die Zukunft der Menschheit sichern will, muss weiteres Wirtschaftswachstum verhindern. Dieser Satz ist an Eindeutigkeit nicht zu überbieten. Ob die Politik jetzt die mal die Lauscher aufsperrt?

Die München-Liste will die Wachstumswende: Weg vom quantitativen Wachstum hin zur qualitativen Entwicklung! (Leserbrief)

Die Klimawahrheit ist, dass man keinen einzigen Baum mehr fällen (Irre: Der aktuelle Zustand des Waldes ist jetzt schon deutlich schlechter als 1984 zur Zeit des Waldsterbens!) und keinen einzigen Quadratmeter mehr versiegeln dürfte. Gerade hat die Sahara-Schaufel noch zu einer Stadt im Fieber geführt. Sogar Brüssel warnt schon. Und trotzdem beschließen CSU/SPD fast einstimmig, den zu über 99% unversiegelten und äußerst gehölzreichen Eggarten mit bis zu 2000 Wohnungen zu betonieren! Diese Bebauung des Eggartens ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden der sich um Klimaschutz, Lebensqualität, Artenschutz und Ortsbild bemüht. Da wird eine so gut wie nicht versiegelte Fläche zubetoniert, obwohl diese den Kreuzungsbereich zweier enorm wichtiger Grünzüge markiert. Dabei gibt es im angrenzenden Euro-Industriepark massenhaft versiegelte Flächen! Dies ist das dümmste Projekt welches die Stadt vorantreibt. Die CSU/SPD (ohne Sauerer und Wiepke) machen sich hier nicht nur die Hände schmutzig. Diese Ignoranz grenzt schon an Vorsatz!

Rahmenpläne Gartenstädte: Neue Beschlussvorlage Rahmenpläne; unser eingeflossener Kommentar Rahmenplan und Kommentar Erhaltungssatzung. Und der Abschlussbericht des Stadtplanungsbüros.

Und "Bauen, bauen, bauen" ist es eben nicht: "Arbeitsmarkt und Umfang der Fertigstellungen neuer Wohneinheiten hängen positiv (also antreibend!) mit steigenden Mietpreisen zusammen." Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Experten für institutionelle Immobilieninvestments (Empira). Dann hören wir mal was Politik und Behörden dazu zu sagen haben. Allen voran die SPD! Auf der Seite von Pro-Fürstenried e.V. findet sich eine sehr gelungene Zusammenfassung der Studie.

Aktuelles und Presse:

Herzlich begrüßen wir die Bürgerinitiative "Lebenswertes Berg am Laim" und die "Bürgervereinigung Aubing - Neuaubing e.V." im Bündnis Gartenstadt München! Damit sind wir fast 40 Initiativen und Vereine quer über München verteilt.

Neue "München-Liste" tritt zuir Wahl an und möchte die Wachstumswende einleiten. Der Zusammenschluss aus mehreren Bürgerinitiativen setzt sich für "Qualitative Entwicklung statt quantitatives Wachstum" ein. (www.münchen-liste.de)

Offensichtlich brauchen wir eben doch die städtebauliche Erhaltungssatzung: Wieder soll eine alte Villa einem Flachbau weichen. Hatten wir schon vor einem Jahr genau für diesen Bereich, um genau das zu vermeiden, dem Planungsreferat vorgeschlagen.

Die LBK entfernt sich zunehmend von einer nachhaltigen Stadtplanung und sorgt mit ihren unsinnigen Entscheidungen immer häufiger Aufruhr bei den Bürgern die die Folgen zu ertragen haben. Dabei sind diese Innenhöfe unverzichtbare Rückzugsorte. Und nur weil die Stadtplanung es versäumt hat Baugrenzen zu erlassen, können jetzt die für die Klimaanpassung unverzichtbaren Bäume zugunsten des Kommerz beseitigt werden. Höchste Zeit dass die Stadtplanung endlich auf einen nachhaltigen Kurs einschwenkt und ihre teils grundfalschen Annahmen neu überdenkt.

Stimmt schon: Die Aufmerksamkeitsspanne der Stadtplaner ist erschreckend kurz.

Der Eggarten soll in eine Betonwüste verwandelt werden, obwohl im Euroindustriepark massenhaft bereits versiegelte Flächen vorhanden wären! Welche man wunderbar mittels einer SEM entwickeln könnte. Unterschreiben Sie hier die Petition für den Erhalt des Eggarten.

Auch bei der Verwaltung stößt der 18-Punkte-Plan auf wenig Gegenliebe. Die Stadtbaurätin Merk kritisiert die Immobilienfirmen.

Stadt unterliegt im Prozess um das Uhrmacherhäusl, aber nur wegen Formalia. In der Sache ict noch nichts entschieden. Nun gehts in die Berufung, wo man sowieso gelandet wäre.

Architekten müssen mit gewachsenen Strukturen umgehen können. Auch Thomas Mann meinte: "Fantasie heißt, sich aus den Dingen etwas machen." Von Gerhard Matzig.

Der Klimawandel wird immer deutlicher: Das Waldsterben 2.0. In diesem Zusammenhang ist es eine Kriegserklärung wenn die Immobilienwirtschaft mit ihrem 18 Punkte-Plan auch auf Frei- und Grünflächen zugreifen will. Wir brauchen Lebensraum, nicht nur Wohnraum!

Gleichwertige Lebensbedingungen sind das Gebot der Stunde! Regierung will schwachen Regionen helfen, die verzweifelt den Anschluss suchen. Der Sozial-Äquator erstreckt sich quer durch das Land. Wie kann man Deutschland renovieren? Leserbriefe. Freizügigkeit bedeutet, dass ich auch die Wahl habe ob ich dort leben kann wo ich aufgewachsen bin! Dann wäre es im ganzen Land, urplötzlich sehr entspannt. Einen Überblick über die Wohnungsleerstände kann man sich mit dem Landatlas verschaffen.

Auch deshalb ist "Bauen, Bauen Bauen" eine blöde Idee: Sie führt zum Kampf um den Kies. Riesige Mengen Kies müssen dafür aus dem Boden geholt werden. Vornehmlich werden dafür Wälder gerodet. Auch das muss in die Gesamtbetrachtung eines Gebäudes einfließen ob die Errichtung überhaupt vertretbar ist. Es gilt immer mehr: Bestand vor Neubau!

Das sind die Forderungen der Fridays for future. Über einiges kann man diskutieren, eine Versiegelungsbegrenzung auf maximal 50% ist genau richtig. Es fehlt allerdings die CO2-Belastung durch Bautätigkeit: 200m² Wohnfläche = 100t CO2 = 1 Mio km PKW!

Das Darben der Dörfer wird kein Ende nehmen, wenn die Politik immer nur auf die Lobbyisten hört. Nur "wer die Boomregionen entlastet und das flache Land aufwertet, tut etwas für die Umwelt und stärkt die Demokratie!"

München spielt in der ersten Liga Dafür sorgen unsere Politiker schon, die es nicht lassen können für München zu werben. Und was ist mit den Städten die Unten in der dritten Liga spielen???

Wien. Eine Kommune mit Köpfchen. Über ein Übermaß an Intelligenz kann sich die schwarz/rote Stadtratsmehrheit wahrlich nicht beschweren. Dabei ist Nachhaltigkeit das Gebot der Stunde.

8€ Miete pro m² in Wien!!! So kann es sein wenn man nicht sein Tafelsilber verscherberlt, wie es München noch bis vor Kurzem getan hat. Grundstück gesucht hieß es auf einer Podiumsdiskussion in Gräfelfing, auf der es um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ging.

Der verzweifelte Widerstand gegen die Betonierung des Eggartens geht weiter. Weil die schwarz/rote Stadtratsmehrheit weiterhin an grundfalschen Entscheidungen festhält und nun auch noch versucht, diesem pflichtvergessenen Vorhaben, bei dem das Schutzgut Natur und Lebensraum mit Füßen getreten wird, das Feigenblatt der Genossenschaftswohnungen umzuhängen. Nachhaltigkeit geht anders! 2000 Wohnungen sollen im Kernbereich einer der größten Grünverbundstrukturen errichtet werden. Ein bewegte, und sehr idyllisches Bild kann man sich bei Capriccio (BR) und am Stammtisch (tv München) machen.

Wie in der Rathaus Umschau nachzulesen ist, war der Erhalt von Münchens grünen Vierteln Thema im Planungsausschuss. Es sollen weitere Rahmenplanungsgebiete auf den Weg gebracht und der Erlass von Städtebaulichen Erhaltungssatzungen geprüft werden.

Da ist die LBK wirklich Aus dem Rahmen gefallen. Im Rahmenplanungsgebiet wird ein Bau genehmigt der, nach Ansicht der LBK, kein Vorbild im Viertel hat. Damit ist er aber nach §34 rechtswidrig! Gegen eine rechtswidrige Baugenehmigung gibts aber keinen Kläger. Das weiß die LBK. Es handelt sich somit um eine vorsätzliche, illegale Genehmigung, um das Viertel entsprechend nachverdichten zu können. Man käme aus dieser Sache nur sauber raus wenn man gegen Entschädigung die Genehmigung zurück nehmen würde. Ein Hausgemachtes Handicap.

Heimat ade, eine kluger Artikel von H- Prantl über die Vernachlässigung der Provinz und die dramatischen Folgen. Drum muss die Politik die Arbeit zu den Menschen bringen und nicht umgekehrt!

Baustaatssekretärin Bohle: "Wir müssen uns aber auch fragen, ob wir diese hohe Zahl neuer Wohnungen wirklich brauchen. Wenn wir die acht bis zehn beliebtesten Städte Deutschlands noch attraktiver machen, nimmt der Druck auf diese Räume weiter zu. Gleichzeitig haben wir Regionen, in denen Wohnungen ungenutzt sind."

Leider ist es immer noch nicht zu allen durchgedrungen: Man darf Schutzgüter nicht gegeneinander ausspielen. Der Wunsch nach Wohnraum überwiegt zwar, aber was wir wirklich brauchen ist Lebensraum! Bezahlbar, ökologisch und gesund.

Der Wirtschaftsreferent verteidigt das Werben für Wachstum auf der MIPIM in Cannes: "Der weltweit führende Immobilienmarkt". Wirklich? Wir müssen unsere Immobilien noch mehr anpreisen? Wir haben noch nicht genug von diesen Typen wie Benko etc? Erstaunlich ...

Der Bericht des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) lässt keine Zweifel aufkommen: Eine Million Arten stehen vor dem Aussterben!

Artenschutz = Klimaschutz: Nur den Ausstoß von Kohlendioxid zu reduzieren reicht bei weitem nicht. Es ist höchste Zeit für einen globalen Pakt zum Artenschutz. Eine kommunale Grünflächenfunktionsplanung könnte da, zumindest für Kommunen, ein wichtiger Beitrag sein!

Es gibt also doch noch Architekten die Dach können und sogar mit Preisen ausgezeichnet werden: Häuser wie Erzählungen von Till Briegleb.

"Wir wollen Investoren verschrecken". Der Mitinitiator und Volkswirt Rouzbeh Taheri erklärt die Ziele des Volksbegehrens "Deutsche Wohnen & Co. enteignen".

Idylle ade: Leberfinger bekommt vor Gericht Recht. Nicht zuletzt weil die LBK sich auf das extrem schwache Argument Baumschutz stützt.

Man muss die Region fördern um die Städte zu retten! Das haben leider noch nicht alle kapiert.

Das Volksbegehren erzwingt den Kurswechsel: Söder möchte Entwurf des Volksbegehrens zum Gesetz machen. Sein Kredo: "Annehmen, verbessern und versöhnen".

Das Ende des "Mietenwahnsinns" steht bevor. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie des Analysehauses Empirica über die die FAZ berichtet. Demnach schließt sich langsam die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage. Also können wir uns jetzt vielleicht doch mal um Lebensraum kümmern, und nicht nur um Wohnraum.

Grüne fordern mehr Baumschutz: Außergewöhnliche Bäume sollten jederzeit in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen werden, auch während eines Bauantrags! Ein guter Ansatz! Die Online-Petition "Rettet unsere Bäume" fordert ebenfalls mehr Baumschutz.

Berchtesgaden untersagt neue Zweitwohnungen! Wär das nicht auch was für München?

Auf Bürgerversammlung in Obermenzing herrschte Alarmstimmung wegen illegale Grundstücksrodungen und der Zunahme des Verkehrs.

Der Ensembleschutz ist der falsche Ansatz um die Türkenstraße vot weiterer Gentrifizierung zu bewahren. Das stimmt auch. Der richtige wäre die Städtebauliche Erhaltungssatzung (§172 1.1 BauGB)! Nur leider wendet die Stadt München dieses Instrument für die Wahrung von Ortsbildern per se nicht an. Brauchts nicht, sagt die Stadtverwaltung, bisher. Leider hat Herr Pfeil versäumt zu erwähnen, dass bspw. im Kommunalen Denkmalkonzept Aubing, eben zwecks des Erhalts des Aubinger Dorfkerns, gerade dieses Instrument ausdrücklich der Stadt empfohlen wird. Das Planungsreferat hat eine Prüfung des §172 1.1 zugesagt.

Die LBK macht mit dem Gartenstadt-Rahmenplan Laim die Probe aufs Exempel: Es scheint dass die Gartenstadt-Rahmenpläne geeignet sind unpassende Maßstäblichkeiten, die sonst auf benachbarte Quartiere überspringen würden, zu verhindern.

Wohnen wird überall immer teurer - die Bundesbank warnte erst kürzlich, und die Bürger sprechen der Baupolitik ihr Misstrauen aus! Nun zieht der Rat der Immobilienweisen dieselben Schlüsse: Um Risiken des Wohnungseigentums abzudecken müssten die Mieten in München um rund 70% steigen!

Gräfelfing macht es vor: Entsprechend dem Leistungskatalog des Landesamts für Denkmalpflege beginnt die Gemeinde mit der Bestandsaufnahme der historisch wertvollen Strukturen.

Das ist schon lange bekannt: Das Strafmaß schreckt nicht ausreichend ab! Es lohnt sich immer für den Bauträger Bäume und Gehölzstrukturen zu beseitigen. Die Kosten für Ersatzzahlungen oder Bußgelder liegen mindestens um den Faktor 10 unter dem resultierenden Gewinn!Auch die Zahlungen für nicht mögliche Ersatzpflanzungen müssen enorm erhöht werden. Es darf generell nicht "wirtschaftlich" sein, gesunde Bäume zu fällen und intakte Gebäude abzureissen.

Der englische Garten mit Akku-Tram? Grünflächen sind rar in München, daher sollte man sich den Umgang mit dem Englischen Garten gut überlegen.

Bedrohte Freiheit: Eine Ausstellung lässt alte Zeiten im Eggarten noch einmal aufleben.

Der Stadtrat hatte(!) geschlossen für den Nordosten einen Ideenwettbewerb beschlossen, der Szenarien auch für nur 20.000 und 10.000 Einwohner untersucht. Jetzt lässt die CSU die SEM fallen! Am 21.02.19 veranstaltete das Bündnis NordOst eine Informationsveranstaltung zur SEM NO. Über 1000 Bürger sowie die OB Kandidaten Pretzl und Habenschaden waren anwesend. Die Landtagsabgeordneten Hierneis und Brannekämper informierten mit Vorträgen zu Naturschutz, Wachstum und Verkehr.

Das ist mal ein Wort: 95 Prozent weniger Treibhausgase! Das möchte Umweltministerin Schulze mittels Gesetzentwurf erreichen. Da man auf viele der Infrastrukturprojekte aber nicht verzichten kann muss die Weiternutzung von Bestandsgebäuden oberste Priorität haben, da Wer ein Haus (200m²) mit Beton etc. baut, verursacht so viel Treibhausgase (ca. 100t) wie ein Auto (10.000km/J) in 67 Jahren! Mit Holz kann die CO2-Bilanz sogar negativ sein. Da man aber nicht alles aus Holz bauen kann, und wir auch nicht alle Wälder intensiv nutzen wollen, gilt es Bestandsbauten immer zu sanieren! In die Wirtschaftlichkeitsrechnung müssen Treibhausgase / Graue Energie eingerechnet werden. Dann lohnt sich's auch. Dazu sehr hörenswert: Die Verschwendung von Grauer Energie bei Abriss und Neubau

Gerhard Matzig: Wer drin ist, in der Stadt, hat's auch nicht leicht. Deshalb muss vor allem Landes-, aber auch Bundes- und Europapolitik für gleichwertige Lebensverhältnisse sorgen!

SEM NordOst: Dieses Instrument provoziert Widerstand, wenn es nicht gscheid gmacht wird! Das bedeutet u.a. dass das Thema Verkehr vorab geklärt und den Bürgern auch vermittelt wird (ehrlich). Darum laden die Kritiker zu einer Infoveranstaltung.

"Grund und Boden sind unvermehrbar" sagt Hans-Jochen Vogel. Er kämpft mit 93 Jahren immer noch gegen die Ausbeutung des Bodens.

Herzlich begrüßen wir den Verein Mustersiedlung Ortskern Ramersdorf Ensembleschutz (MORES), als 37. Mitglied im Bündnis Gartenstadt! Der Verein setzt sich für die Pflege und den Erhalt der geschützten Ensembles 'Mustersiedlung Ramersdorf' und 'Ortskern Ramersdorf' sowie deren Verflechtung mit der Umgebung ein. Viel Erfolg!

Die städtebauliche Erhaltungssatzung wäre ein wirksamer Schutz für die Gartenmstadt. Das findet auch der Obermenzinger Grünflächenverein.

Im Eggarten finden massive Baumfällungen statt. Will man Tatsachen schaffen? Zumindest wird so, nach und nach, der grüne Charme des Eggartens vernichtet.

Die Letzte Runde geht an: Höglmeier. Die Petition ist (unter kritischem Kommentar) leider abgewiesen worden. Es muss bezweifelt werden ob der Hof nach Einbau mehrerer Wohnungen seine Denkmaleigenschaft bewahrt, wenn er nach diesem Vorbild umgebaut wird. Die unrühmliche Rolle die die Stadt München und der Denkmalrat hier gespielt haben darf nicht unerwähnt bleiben. Das meinen die Leser dazu.

Wir haben zugelassen, dass Stadt Ware wird. Ein lesenswertes Interview mit dem Architekten Andreas Hofer.

BA Laim fordert Aufstellung von Bebauungsplan zum Schutze des Laimer Charakters.

Der BA Neuhausen-Nymphenburg gibt nicht auf und startet noch einen Rettungsversuch für die Kakteen-Villa.

Gegen ungebremstes Münchner Wachstum spricht sich auch das Bündnis Nord-Ost aus. Es ist halt auch eine Frage des 'Wie'.

Leserbriefe zum Thema Wachstum in München.

Das Artensterben ist nun auch im Bewusstsein der Stadtverwaltung angekommen. Viel zu spät, wie immer.

Immer obenauf, das Dach. Eine Typologie von Gerhard Matzig.

Da hat Herr Hutter, hoffentlich aus Unkenntnis, daneben gelangt. Engagierte Bürgen unverschämt zu nennen, alle in einen Topf zu schmeißen und dann auch noch niedere Ziele anzudichten, das ist unverschämt! Vielleicht hätte er vorher, bei den Bürgern die er verunglimpft, mal nachfragen sollen. Außerdem stützt sich Herr Hutter auf die alte Schwarz-Weiß-Milchmädchenrechnung "Mehr Wohnungen = sinkende Mieten", obwohl inzwischen hinreichend bekannt ist dass die Rechnung tatsächlich sogar umgekehrt wirkt, da Neubau im Schnitt eben zu >19€/m² vermietet wird, und damit der Mietspiegel weiter ansteigt. Die ständige Schaffung von Arbeitsplätzen führt maßgeblich zum Ansteigen der Mieten! Das ist das eigentliche Problem. Schlecht recherchiert und polemisch, so wird man mit den Münchnern keinen Konsens erzielen.

Savoyenstraße 7 (Kakteen-Kaiser): Das Landesamt für Denkmalpflege verweigert diesem Kleinod die Denkmaleigenschaft! Es wäre von "eher durchschnittlicher architektonischer Qualität." So reicht es nicht zum Einzeldenkmal. Ein Grund mehr hier über Ensembelschutz oder städtebauliche Erhaltungssatzung nachzudenken, und dass endlich ernsthaft!

Eggarten: Bauen im Idyll. Danach wirds keins mehr sein. Genau dass sollte aber eine nachhaltige Stadtplanung leisten. Der Eggarten selbst leistet einen immensen Beitrag für die Klimaanpassung und den Erhalt der Biodiversität, und das ist dem Umweltausschuss des Stadtrats ja eigentlich so wichtig, wie die aktuelle Beschlussvorlage zum Erhalt der Biodiversität zeigt.

Derzbachhof: Architekten unter sich, ein Schelm wer böses dabei denkt. Was Herr Haimerl sonst so an... errichtet kann man am Beispiel des Schusterbauernhofs bedau... bewundern. In der Zwischenzeit hat der Abbruch begonnen, ...der nicht denkmalgeschützten Teile. Das dabei Tatsachen geschaffen werden ist selbstverständlich. Ob am Ende alles gut wird darf bezweifelt werden, siehe Schusterbauernhof.

Die Auswüchse des planlosen Wachstums sollen in den Gartenstadtgebieten mittels Rahmenplänen in den Griff bekommen werden. Lokalpolitiker sind jedoch skeptisch, wie man am Testgebiet Menterschwaige überall bestaunen kann.

Planloses Wachstum war das Thema einer Diskussion im ÖBZ. Der Vertreter der Behörde, Herr Mager, zitierte erstaunlich oft historisches und war sich keiner Schuld bewusst. Vor allem wegen Baulinien, Baugrenzen und faktischen Baulinien gibt es noch erheblichen Gesprächsbedarf.

In der Laimer Bürgerversammlung wird lautstark Kritik an der Bebauung des Glockengießerei-Areals geübt. Die Stadt plant Wohnraum für Geflüchtete, die Anwohner wollen lieber viel Grün erhalten. Die Fabrikantenvilla hätte man problemlos als Begegnungsstätte, Treffpunkt o.ä. erhalten können. Man ließ sogar noch den Glockenturm der Gießerei abreißen. Angeblich aus Versehen! Auch hier war Herr Mager maßgeblich beteiligt.

Ein weiteres Beispiel für Widerstand gegen Investoren aus Hamburg: Hip-Hop fürs Volk. Und dort hat man kein Problem damit für diesen Zweck auch die "Städtebauliche Erhaltungssatzung" anzuwenden!

Ganz dicke Bretter müssen die Vertreter der Bezirksausschüsse und des Bund Naturschutz bohren um dem Baumschutz in München zu seinem Recht zu verhelfen. Ansonsten sind wir aufgrund der ernüchternden Baumschutz-Bilanz der Klimaerwärmung hilflos ausgeliefert.

"Bauen ist ein Umweltproblem." Gerhard Matzig über Baukultur und Graue Energie.

Abriss der Tierklinik - ist das Kulturvandalismus? Allerdings! Und es ist noch nicht zu spät um die denkmalwürdigen Gebäudestrukturen zu retten!

Die Insekten sind alle weg! Aufgeräumte, versiegelte Gärten schaden den Tieren fast ebenso wie die intensive Landwirtschaft! Also Hände weg von Herbiziden, Pestiziden und Dünger! Ein wilder Garten ist wertvoller.

Protest ist zwecklos? Sicher nicht! Der Zauber des "So nicht".

München ist die am stärksten versiegelte Großstadt! Das ist uns zwar nicht neu, aber ein Versicherer hat diese Erkenntnis mittels neuester Satellitendaten eindrucksvoll bestätigt.

Änderung der Bayerischen Bauordnung: Abstandsflächen müssen zwar wieder überprüft, aber dafür nicht mehr so strikt eingehalten werden. Gilt aber vor allem für Kern- und Urbane Gebiete.

Mittels Charme-Offensive will die Optima Ägidius im Landschaftsschutzgebiet 7 Blöcke mit insgesamt 80 Wohnungen den Anwohnern schmackhaft machen. Aber die wollen den Brocken nicht schlucken.

Was der modernen Architektur fehlt: Leserbriefe zur Eröffnung der Neuen Frankfurter Altstadt.

10 Jahre (zu spät) nach der Finanzkrise entscheidet sich der Bund endlich doch dafür Baugrund vergünstigt an Kommunen abzugeben, teils sogar Quasi geschenkt. (Kommentar).

Sie ham's satt - Bis zu 18 000 Menschen demonstrieren am Samstag auf dem Königsplatz für Umwelt- und Klimaschutz und gegen die Landesregierung. Man beachte unsere Mitstreiter im Bild unten rechts (mit Schildern) vom Bündnis Gartenstadt und dem Forum lebenswertes München.

Gegen den politischen Willen des BA's will die Stadt die Umbaupläne des Investors für den Derzbachhof genehmigen.

Das Denkmalnetz Bayern hat zusammen mit dem Bündnis Gartenstadt und dem Forum lebenswertes München einen offenen Brief an die Evangelische Landeskirche gerichtet und festgestellt dass die Linastr. 3a "unbedingt erhaltenswert" ist. Auch die Chefin des Planungsreferates meint dass ein mögliches Verschwinden des Gebäudes "aus architektonischer Sicht sicher bedauerlich" wäre. Bleibt nur zu hoffen dass die Kirche ein Einsehen hat.

Der nächster Versuch eines Unternehmers 1-Zimmer-Appartments in ein noch intaktes Siedlungs-Umfeld zu pressen: Aber Klagen über Klagen scheinen Wirkung zu zeigen.

Das Landesamt befürwortet Ensembleschutz für die Landhaus-Siedlung in Gräfelfing. Debattiert wird auch über einen sogenannten "denkmalpflegerischen Erhebungsbogen".

Die Freien Wähler starten ein Bürgerbegehren gegen die "Maßlose Nachverdichtung". Bitte beidseitig ausdrucken(!) und sammeln gehen!

Wenn man die Wohnungsnot lindern will muss man beim Boden anfangen. Leider drückt sich bis heute die Regierung davor.

"Brisanter als der Klimawandel" - Ein Interview mit Oberkonservator Andreas Segerer über das Insektensterben. Auch hier muss das Planungsreferat reagieren: In die privaten und öffentlichen Grünflächen gehören nur einheimische Gewächse. Wo möglich sollte man den Parkrasen durch extensiv genutzte artenreiche Blumenwiesen ersetzen. Und bloß keine Robinien!

Unter dem Motto "#ausspekuliert" fand am 15.9. Münchens bisher größte Mieterdemonstration statt. Immerhin 10.000 Münchner machten sich auf den großen Marsch. Hoffentlich kapiert die Politik dass sie endlich etwas substanzielles in Sachen Bodenrecht tun muss. Sonst können sich nur noch Reiche München leisten (Kommentar).

Der BA19 fordert einen Planungsstop. Das Vertrauen in den Herrn Höglmeier und seine Euroboden ist wohl überschaubar. Als Baudenkmal macht der Derzbachhof eigentlich nur in seiner Gesamtheit Sinn, da ansonsten die Eigenschaften des Ensembles in Mitleidenschaft gezogen würden.

Erstaunlich bescheiden, so könnte man meinen. Aber eine Grunddienstbarkeit, von denen es in den Gartenstädten eine ganze Menge gibt, und mit deren Hilfe die Behörde ohne große Probleme die Nachverdichtung auf ein verträgliches Maß bremsen könnte, ist ein scharfes Schwert. Dafür dürfte aber das Kommunalreferat die Informationen nicht zurückhalten...

Zum Glück ist die Bodenpreis-Diskussion endlich in Gang gekommen. Weil: Der Boden gehört allen! Damit darf aber nicht Enteignung gemeint sein sondern die Verhinderung von Spekulation! Wenn man mit dem Boden nicht mehr reich werden kann, hat auch eine Genossenschaft oder eine simple Familie wieder eine Chance an Grundeigentum zu kommen!

Baufrust in der Gartenstadt - Ein Besuch in der Menterschwaige.

So wird München zugebaut! Kein Wunder dass das die Münchner umtreibt. Die Stadt verliert mit bedrohlicher Geschwindigkeit an allen Ecken und Enden die Qualitäten die für die Bewohner so wichtig sind. Daher der Kampf um die Gartenstädte. An die 500 Unterschriften wurden schon gesammelt.

Das Aubinger Schulhaus (Bj 1822!) ist unbedingt denkmalwürdig! Beispiele aus anderen Gemeinden gibts genügend.

Auf der Erörterungsveranstaltung zum umstrittenen Bebauungsplanentwurfs Nr. 1975 a „Alte Akademie. Neuhauser Straße 8-10“ wurde ein Appell für den Erhalt der Arkaden vorgelegt. Weitere Informationen finden Sie hier. Eine Muster-Einwendung, die das Münchner Forum erarbeitet hat, können Sie hier herunterladen und ggf. durch eigene Argumente ergänzen. Ihr könnt auch den Online-Appell unterschreiben und teilen.

Wissenschaftsministerin Kiechle soll helfen: Das 196 Jahre alte Aubinger Schulhaus ist laut Denkmalamt nicht denkmalfähig! Sicher wieder irgenwelche Umbauten. Herr Pfeil sagt man müsse vor allem mit den Leuten reden. "Stattdessen versteckt sich das Landesamt hinter einer Mauer des Schweigens." So der Förderverein 1000 Jahre Urkunde Aubing e.V.

Nicht das es was neues wäre: Wegen Umbauten im Inneren taugt eine kleine Villa nicht zum Baudenkmal. Der hohe Wert für das Viertel, Ortsbild, Soziotop und bes. Geschichte, zählt nicht. Stattdessen soll dieses "Verlorene Paradies" Platz für eine öde Schuhschachtel mit angeblich sozial verträglichen Wohnungen machen. Armes Solln. Dass halten die Leser davon. Wer möchte kann sich hier eine Unterschriftenliste runterladen.

Bloß keine Megacity - Bei einerb gut besuchten Veranstaltung des Vereins Pro Fürstenried geht es um die Frage, wie die Stadt die Folgen des Wachstums in den Griff bekommt. So wie bisher jedenfalls nicht.

Wertvoller Altbestand oder Steh-im-Weg? Alte Bäume sind bei Bauvorhaben oft ein großes Problem. Sie zu schützen ist
kostspielig, Ersatzpflanzungen sind fraglich. Eine Ökobilanz vor dem Aushub könnte dem Baumschutz helfen.

Ein weiteres Architekturbüro bekennt sich zur Wahrung von Bestandsgebäuden: Das Architektenduo Lacaton & Vassal hasst es, alte Gebäude abzureißen. Lieber verwandelt es Vorhandenes in großzügig große Räume - für alle und außerdem zu günstigen Preisen. Die müssten in der Stadtgestaltungskommission sitzen! Zusammen mit Bernhard, Hild und Petzet. Dann würden wir eine nachhaltige Stadtentwicklung hinbekommen.!

Die nächste Wiese weckt Bau-Begehrlichkeiten bei der Stadt: Bürgerinitiative kämpft gegen eine dritte Kindertagesstätte auf der Grünfläche an der Münsinger Straße. Um die Klimaerwärmung abzumildern brauchen wir aber mehr Grünflächen, nicht weniger!

Schon seit Nov 2008 überfällig: "Wir müssen die Mietpreise in den Griff bekommen". Oberbürgermeister Dieter Reiter will Druck auf den Bund ausüben, um den Irrsinn auf dem Immobilienmarkt einzubremsen. Gemeinsam mit einem seiner Amtsvorgänger, Hans-Jochen Vogel, fordert er vor allem eine Reform des Bodenrechts

Der Bund Deutscher Architekten bekennt sich zum Bestandsgebäude: "Jeder Neubau muss seine unabdingbare Notwendigkeit unter Beweis stellen." Weil eben nicht das gebaut und geplant wird, was wichtig und richtig ist, sondern was viel Profit für Immobilienspekulanten erbringt, die wiederum Projekte nur finanzieren, um persönlich möglichst reich zu werden.

Vielleicht bewegt sich doch mal was: Schöne Aussichten können es tatsächlich sein wenn Qualität auch beim Sozialwohnungsbau Einzug hält. Und manchmal wird sogar ein Mietshaus ohne Profitdenken an Genossenschaften verkauft. Das ist dann ein Gewinn für alle und die Häuser leben weiter.

Die aktuelle Ausgabe der "Standpunkte" des Münchner Forum befasst sich diesmal vor allem mit dem Thema Denkmalschutz und Kulturerbe. Sehr lesesnswert!

Da geht noch weniger: Nach dem Aus für die SEM Nord wird für die SEM NO dasselbe gefordert. Viele Bürger wollen einen Zuzugsstop. Vielleicht kann die Stadt zwar nicht Stop sagen, sie könnte aber sehr wohl die Anreize, vor allem das Arbeitsplatzangebot und die Werbung (Messen), reduzieren bzw. beenden. Das wäre ein Zeichen für die Münchner und würde das Vertrauen in die Politik vielleicht wieder herstellen.

Muck Petzetkämpft seit Jahren für einen nachhaltigeren Umgang mit Bestandsgebäuden! Prof. Hild fordert nun: "Wir brauchen ein Umbaurecht!" Damit sich Umbauten und Um-/Weiternutzungen von Bestandsgebäuden auch für rein wirtschaftlich Orientierte rechnen.

Die Eggarten-Siedlung ist ein Idyll auf Abruf. Dabei ließe sie sich mittels einer städtebaulichen Erhaltungssatzung problemlos schützen und behutsam weiterentwickeln.

Wir (>12000) haben damals davor gewarnt: Die Genehmigung der "Glockenbachsuiten läutet das Ende der Fraunhoferstraße ein! Schutzlos im Hinterhof: Praxen, Kleingewerbe und ein Atelierraum werden nun wohl aus dem Viertel verschwinden. Und die Gaststätte hat Ihre Preise auch schon merklich erhöht. Das wäre zu verrhindern gewesen!

Die "Milieuschutzsatzung" (§172 Satz 1 Nr 2 BauGB) soll deutlich verschärft werden: "Der Boden gehört allen!" Das ist ausdrücklich zu begrüßen! Zusätzlich könnte man die Lebensqualität der Münchner noch fördern indem man auch den §172 Satz 1 Nr 1 BauGB, die städtebauliche Erhaltungssatzung überhaupt mal anwenden würde!

Bürgerbeteiligung wird ignoriert, irreführende und realitätsferne Simulation und natürlich mehr Wohnungen als abgemacht - Das könnte Ärger geben! Es fehlt der Blick aufs Ganze: Private Investoren müssen endlich aufhören, ihre Neubauten einzig und allein als renditeträchtige Wohnregale zu konzipieren! Es geht um Lebensqualität!

Sie sind mehr als lästige Nörgler! Das Münchner Bürgerbündnis strebt einen Bürgerrat und eine Bürgerakademie an. Den geplanten Austausch aber verweigern die großen Landtags-Fraktionen. Engagierte Bürger sind aber auch sowas von lästig....

Ein lesenswertes Interview mit Hans Joachim Schellnhuber, geführt von Alex Rühle, über die Geschwindigkeit und Sorglosigkeit mit der die Welt in die Klimakatastrophe steuert.

Gerettet! Die Prinzenstr. 30, Treffpunkt der Weißen Rose, steht unter Denkmalschutz. Der Eigentümer hat's halt mal versucht.

Die Grenzen des Wachstums: Bei ihrer Bürgerversammlung in Pasing kritisieren die Anwohner Münchens rasante Stadtentwicklung. Sie beklagen fehlende Infrastruktur, zu viel Verkehr und schwindendes Grün.

"Da hilft nur Bauen," meint Planungsverbandchef Christian Breu. Die Attraktivität Münchens sei einzig auf die vielen Arbeitsplätze und Bildungsmöglichkeiten zurückzuführen. Dieses Überangebot sorgt für einen Zuzug der fast nur aus dem Ausland kommt (s.u.). Hauptsache es boomt!

Für die Bürger ist der gewachsene Charakter ihres Viertels entscheidend. Es ist ihre Teure Heimat, die z.B. mit einem "Einheimischen Modell" erhalten werden kann. Leider heißt "marktgerecht" dass Bestand immer zugunsten eines lukrativeren Neubaus abgerissen wird. Aber das sind Öko-Lügen, die nicht eimal bezahlbaren Wohnraum liefern oder energieeffiient sind. Die Bewohner wollen dass sich ihr Viertel entwickelt, mit einer verträglichen Geschwindigkeit. Markante Gebäude wie der Kopfbau in Pasing oder gar die Tierklinik in Schwabing müssen erhalten werden um Geschichte und Charakter eines Viertels erkennbar zu machen. Das Gleiche gilt genauso für Gehölzstrukturen. Neubauten sollten sich dem Bestand anpassen, und ihn nicht zu 100% überformen und unkenntlich machen.

München schneidet im bundesweiten Grünvergleich schlecht ab! Das hat das Gartenstadt-Bündnis bereits vor fünf Jahren Kund getan. Und es ist nicht besser geworden. Ganz im Gegenteil: Seitdem sind mehrere Tausend Baumschutzbäume gefallen und nicht ersetzt worden!

Es wird gebaut was das Zeug hält. Nur leider nicht das was gebraucht wird! Standards müssen runter, Bestand muss erhalten werden und Neubauten müssen innovativer und zukunftsfähiger sein! So der Tenor von "Gemeinschaft oder Ghetto".

Sehr lesenswerter Vorher-Nachher-Artikel in aVISO zur "Baukunst" in den Münchner Gartenstädten.

Es steht hier auf der Seite ja schon ganz oben, aber man kann nicht oft genug darauf hinweisen: Das Gemeinwohl kommt zu kurz.

Requiem für ein anderes Leben: "...Grundhaltung von Immobilien-Konzernen, die mit ihrem völligen Desinteresse für städtische Identität überall soziale Entmischung und urbane Gleichschaltung betreiben." Dem ist wahrlich nichts mehr hinzuzufügen!

Der Fluch der Schuhschachtel: 90 Jahre Bauhaus - und was ist geblieben? Die Diktatur des Designs! (...wie ein Anfall von Würfelhusten...) Von Gerhard Matzig.

Hier eine sehr lesenswerte Polemik in der AZ , samt Kommentaren, zum Thema Stadtgestalt, und der Folgeartikel, sowie die Antwort von Stadtbaurätin Merk. Passend dazu die 2021 Kommentare der Petition gegen die "Glockenbachsuiten" und die Capriccio-Beiträge "Verdichtet, verbunkert, verklotzt" und "Servus München". "Schöne" Schuhschachteln finden sich auch hier.

 

 

Sehr geehrte Interessenten,

das Bündnis Gartenstadt ist ein Zusammenschluss vieler Bürgervereine und Bürgerinitiativen in der Stadt München, dem sich auch die Interessengemeinschaft Fasanerie aktiv e.V. angeschlossen hat. Darüber hinaus sind wir in wechselseitiger Mitgliedschaft mit anderen Bürgervereinen verknüpft. Die Hauptziele des Zusammenschlusses sind der Erhalt der öffentlichen und privaten Grünflächen der Stadt München sowie der Erhalt der Lebensqualität und Vielfalt Münchens mit seinen historisch gewachsenen Vierteln. Hauptanliegen ist der Erhalt des Charakters der Gartenstadtviertel sowie deren weitere Entwicklung und der Milieuschutz.
Zudem setzt sich das Bündnis für den Erhalt des Münchens eigenen Ortsbildes und eine Stärkung des Denkmalschutzes ein.

In die Schranken weisen wollen wir auch die Bestrebungen der Stadt, die grünen Freiflächen der Gartenstädte baulich noch stärker zu nutzen, um auf diese Weise der hohen Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden. Wir halten die Vorgärten gestalterisch für die Gartenstadtviertel für unentbehrlich. Generell ist der (noch) hohe Grünanteil der Gartenstädte enorm wichtig für den Klima- und Naturschutz der gesamten Stadt München und der zukünftig notwendigen Klimaanpassung.

Schon heute ist München die Stadt mit der höchsten Baudichte in Deutschland. Zudem ist sie laut Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) mit nur 20 Vögeln pro Garten die vogelfeindlichste Stadt Deutschlands und hat nach Stuttgart die höchsten Feinstaubwerte. Auch die zunehmende Überhitzung der Innenstädte erfordert einen sofortigen Stopp der Versiegelung.
Die ungezügelte Anwendung des Mottos "Baurecht vor Baumrecht" kann deshalb von den Bürgern nicht weiter hingenommen werden.

Ganz ohne Zweifel ist die Stadtverwaltung in Bedrängnis, da die städtischen und öffentlichen Freiflächen inzwischen knapp sind und sich auch die Bürger im Münchener Umland dagegen wehren, baulich zugepflastert zu werden. Die Verdichtung der Gartenstädte ist bei deren Preisniveau auch keine Lösung für den Großteil der Bevölkerung, der bezahlbaren Wohnraum sucht. Hier besteht sogar die Gefahr einer Immobilienblase, wenn sich die heutigen hervorragenden Wirtschaftsfaktoren verschlechtern.
Das Bündnis hat die Stadtverwaltung und den Stadtrat in der Vergangenheit schon mehrmals darauf hingewiesen, dass die Aussage, man habe keine Möglichkeiten das bundes- und landesseitig geschaffene Baurecht - mit einer möglichen Verdichtung bis zur Grenze des Nachbargrundstückes – einzuschränken, nicht den Tatsachen entspricht. Jede Gemeinde hat die Möglichkeit, verschiedene Bausatzungen wie z.B. Bebauungspläne, Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen zu erlassen und so die Bebauung maßgeblich zu beeinflussen. Dies wurde auch vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt. Tatsächlich gibt die Behörde selbst zu dass sie weder die personelle noch finanzielle Ausstattung genießt, um eine flächendeckende Bauleitplanung durchzuführen.
Eine solche verantwortungsvolle Bauleitplanung beinhaltet eine Berücksichtigung aller infrastrukturellen Belange eines Viertels, wie z.B. höheres Verkehrsaufkommen, höhere Schülerzahlen, ansteigendes Grundwasser, Kindergärten oder Einkaufsmöglichkeiten. So führt der Zuzug zu mehr Autos, und damit zu mehr Stellplätzen. Auf der Straße behindern diese Stellplätze aber den Verkehr und als Tiefgaragen führen sie zu Baumverlust, Anstieg des Grundwassers und Problemen bei der Versickerung. So bliebe nur ein Autofreier Zuzug oder gar keiner.

Eine Gemeinde die so unter Druck steht müsste natürlicher Weise alle ihr zu Verfügung stehenden Instrumente der Steuerung anwenden. Ansonsten ist sie nur getrieben von kommerziellen Interessen und gibt ihre Planungshoheit in die Hände von Immobilienentwicklern, zum Schaden der Bevölkerung.

Diese wirtschaftlichen Interessen machen auch dem Denkmalschutz schwer zu schaffen. Die Bürger haben oftmals ein anderes Verständnis von Denkmälern als die Verwaltung, was sich zum Beispiel beim Ringen um das Zehentbauerhaus in der Lerchenau u.v.a. gezeigt hat. Auch hier könnte die Stadt den Denkmalschutz mittels Satzungen stärken. Das aber würde natürlich mit den wirtschaftlichen Interessen der Investoren kollidieren. Wie sich überdeutlich beim illegalen Abriss des Uhrmacherhäusls zeigte.

Der hohe Beliebtheitsgrad Münchens und die damit verbundene hohe Nachfrage nach Baugrundstücken und dichtester Bebauung, macht es den Stadtvätern und -müttern schwer, hier eine restriktive Haltung einzunehmen. Auf Dauer wird dies aber unvermeidbar sein und man sollte es tun solange die Stadt noch so lebenswert wie heute ist.

Bündnis Gartenstadt München:

Verein BI Gartenstadt Harlaching e.V

Bürgerverein Lerchenau e.V.

Schutzgemeinschaft Ramersdorf e.V.

BI Lebenswertes Laim

BI Lebenswertes Daglfing

BI Lebenswertes Ramersdorf

Fasanerie Aktiv e.V.

Bürgervereinigung Obermenzing e.V.

BI Gartenstadt Solln

Interessenvereinigung Prinz-Ludwigs-Höhe e.V.

Historischer Verein Forstenried e.V.

Bürgerinitiative Forstenried

Initiative contra Bebauungsplan 3h neu

Interessengemeinschaft Offenbach-/Meyerbeerstraße e.V.

Siedler- und Eigenheimervereinigung Waldperlach-Neubiberg e.V.

Gartenstadt-Initiative Johanneskirchen

Siedler- und Eigenheimerverein München Lerchenau

BI Kulturgut Herzogpark

Freunde des Josephsplatzes e.V.

BI Rettet den Pfarrgarten

BI Rettet-die-Paul-Heyse-Villa

BI Amisiedlung

Forum 19

BI Blumenau

Interessengemeinschaft Maikäfersiedlung

Initiative Grüner Innenhof Laim

Aktionsgemeinschaft "Rettet den Münchner Norden!" e.V.

Siedlerverein Trinklsiedlung/Mondscheinsiedlung

BI BÖHA (BÜRGER SPIELEN ÖFFENTLICHe HAND)

BI Pro-Schwabing

BI Gartenstadt Laim

PRO-Fürstenried

Rettet die Unnütz-Wiese

PRO-Klimapark

IG Bajuwarenstraße 136/138

Grünflächenverein Obermenzing

Verein Mustersiedlung Ortskern Ramersdorf Ensembleschutz (MORES)

Bürgervereinigung Aubing - Neuaubing e.V.

Lebenswertes Berg am Laim

 

Bezahlbares Wohnen:

Bezahlbares Wohnen Schwanthaler Höhe

Aktionsgruppe Untergiesing e.V.

BI Rettet die Birkenau

IWAP e.V.

MG Liebergesellblock Elisabeth-, Zentner- und Horscheltstraße Schwabing

Initiative D11 Hackenviertel

MG Türkenstr. 52+54

MG Karl-Marx-Ring 28-42

MG Thorwaldsenstraße 6

MI Haderner Stern

MV bundeseigene Wohnanlage München-Nord e.V.

 

Nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark!“ möchten sich engagierte Bürgerinnen und Bürger für Werte und Lebensqualität in unserer Stadt einsetzen. Ziel ist eine verantwortungsvolle, langfristige und damit stabile Stadtentwicklungspolitik, die München wie es leibt und lebt auch für unsere Kinder erhält.